Festspiele 2027: erste Indoor-Produktion in neuer Kulisse

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Die Birsteiner Festspiele melden sich zurück und schlagen ein wegweisendes neues Kapitel ihrer Geschichte auf: Im Frühjahr 2027 werden die Festspiele erstmals in einer Indoor-Produktion zu erleben sein, die eine ganz besondere Bühne findet: das frisch sanierte und neugebaute Bürgerzentrum Birstein. Für uns als Festspielbetrieb ist dieses Gebäude weit mehr als eine kommunale Veranstaltungsstätte. Wir nennen es intern bereits respektvoll das „Festspielhaus“, denn die Architektur und die technische Ausstattung machen es zu einer der attraktivsten Event-Venues in einem Umkreis von weit über zweihundert Kilometern.

Das Haus ist Ergebnis einer visionären Planung des lokalen Architekten Marcel Scharf, in die wir als Veranstalter der Birsteiner Festspiele und potenzieller Hauptnutzer von der ersten Stunde an eingebunden waren. Durch diese enge Zusammenarbeit ist eine Spielstätte entstanden, die genau auf die Bedürfnisse einer modernen Musical-Produktion und eines regionalen Kulturbetriebs zugeschnitten ist. Mit einer Kapazität von über 450 Sitzplätzen, modernsten Backstage- und Lagerflächen sowie optimalen Probenräumen bietet das Festspielhaus eine infrastrukturelle Grundlage, die künstlerische Freiheit auf höchstem Niveau ermöglicht. Das Design besticht dabei durch ein offenliegendes Tragwerk und eine vollverglaste Fassade, die den Blick auf das Dorf und die angrenzende Natur freigibt – eine visuelle Verbindung, die den Geist der Festspiele perfekt widerspiegelt.

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Die Wahl dieses Standorts ist zudem eine Rückkehr an einen geschichtsträchtigen Ort. Direkt am Schlosspark gelegen, bot das Areal bereits die Kulisse für die erfolgreichen Festspiele 2017 mit der Wiederaufnahme von “Der Wilde Grimm - Das Musical”. Im angrenzenden Schlosspark feierten die Birsteiner Festspiele 2008 ihre Schöpfung bei der Welturaufführung mit “Wildes Weib”. Gleichzeitig schließen wir hier eine schmerzliche Lücke, denn genau an dieser Stelle sollten bereits 2020 die Festspiele stattfinden, bevor sie pandemiebedingt abgesagt werden mussten. Die Eröffnung des Hauses im Frühjahr 2026 ist daher nicht nur eine bauliche Premiere, sondern ein emotionales Comeback für das gesamte Ensemble und unsere Zuschauer.

Neben der technischen Exzellenz, wie einer modernen Seeburg-Beschallungsanlage, drei elektrischen Traversenzügen, voll automatisierterer digitaler Licht- und Haussteuerung, welche wir in Absprache mit dem kommunalen Träger installieren sorgen ein moderner F&B-Bereich, ein durchdachtes Garderobensystem und neue Sanitäranlagen dafür, dass der Besuch im Haus ganzheitlich zu einem Erlebnis wird.

Die technischen Möglichkeiten, die uns das neue Haus nun bietet, sehen wir als Grundstein für das nächste monumentale Ziel: Die nächsten Birsteiner Festspiele. Wir arbeiten bereits jetzt hinter den Kulissen an Konzepten, die das volle Potenzial dieser neuen Location ausschöpfen werden. Die Spannung steigt, während wir die Bühne bereiten für eine Zukunft, in der Licht, Ton und Storytelling in Birstein eine neue Dimension erreichen.

Leon Roskoni

Leon Roskoni ist erster Vorsitzender und Gründungsmitglied des Trägervereins Wilde Kultur Birstein e.V. und seit 2026 Intendant und Produktionsleiter der Birsteiner Festspiele. Er wirkte bei jeden Birsteiner Festspielen seit deren Schöpfung im Jahr 2008 auf der Bühne mit, seit 2015 auch in der Produktion. Im rahmen der Birsteiner Festspiele 2020 (abgesagt) war er Leiter des Marketingressorts.

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